Published by Marco Biewald on 15 Jan 2010
Die Roßstraße – unser Zuhause.
Die Roßstrasse ist nicht nur ein Einfallstor von Norden von der Autobahn kommend in die Düsseldorfer Innenstadt, nein, sie ist viel mehr.
Wenn man sich mal die Mühe macht, die Roßstrasse zu Fuß zu erlaufen, wird man überrascht sein, was sich einem so erschließt. Abgesehen von einer, trotz Innenstadtnähe, eher gemütlichen Struktur bietet die Roßstrasse eine Menge Lokalitäten. Kaum einer weiß, dass auf der Roßstrasse nicht nur allein 5 italienische Restaurants, 1 chinesisches und 1 Thailändisches Restaurant zu finden sind, sondern auch gut bürgerliche Lokale und seit knapp 2 Jahren auch das Bistro-Restaurant Croons, welches nicht nur mit einer exzellenten Küche aufwartet, sondern auch in regelmäßigen Abständen Life-Musik zu bieten hat. Außerdem sind die meisten Lokale rund um die Herz-Jesu-Kirche zu finden. Diese ist nach Ihrer Renovierung wieder ein Schmuckstück geworden, und wer abends über die Roßstrasse fährt/geht, der wird den Turm der Herz-Jesu-Kirche wunderbar angestrahlt erleben. Außerdem werden in regelmäßigen Abständen Orgelkonzerte abgehalten, und jedes Jahr eröffnen die Turmbläser die Adventzeit.
Diese Kleinode gilt es zu schützen, und dieses Ziel hat sich der FDP-Ortsverband auf die Fahne geschrieben.
Leider gibt es bei viel Licht auch Schatten. Dieser ziemlich große Schatten auf der Roßstrasse wird durch die dortige Methadon-Abgabestelle in einer Arztpraxis erzeugt. Es geht dabei nicht um die Abgabe von Methadon an die Patienten, es geht vor allem um die Auswüchse, die im Anschluss an die Methadon-Abgabe erwachsen. Es kann ja wohl nicht im Sinne der Anwohner und Firmen sein, wenn sich 30 – 50 Personen jeden Vormittag/Mittag in Hauseingängen, Tiefgaragen und Haltestellen stundenlang häuslich niederlassen und ihrem nicht geringen Alkoholkonsum freien Lauf lassen (und nicht nur dem). Es kann nicht sein, dass Firmen oder das Finanzamt sich einen privaten Wachdienst halten müssen, damit ihre Gebäude unbeschädigt bleiben bzw. nicht beschmutzt werden.
Da sich die Anwohner, Hauseigentümer und Geschäfte bisher von staatlichen Stellen im Stich gelassen fühlen, hat sich nun der FDP-Ortsverband dieser Sache angenommen. Wir wollen uns mit allen Beteiligten an einen Tisch setzen und einen Konsens erreichen, der allen gerecht wird. Wir wollen Niemanden ausgrenzen oder vertreiben, sondern es geht darum, ein für alle Seiten akzeptables Miteinander zu erreichen. Die FDP will für alle Beteiligten Stimme und Hilfe sein für ein tolerantes und liberales Miteinander in unserem Stadtteil. Dazu werden wir uns mit der dafür nötigen Kraft und Ausdauer einsetzen.