Die erste Sitzung der Bezirksvertretung nach der Sommerpause fand am 22. August statt und sollte mit über 40 Tagesordnungspunkten zu einer der längeren Termine gehören.
Allerdings zeigte sich auch, daß die Fülle und die Qualität der Anträge ein Zeichen des laufenden OB-Wahlkampfes sind und somit kaum der Rede wert.
Interessanter waren da schon einige der Themen, die seitens der Verwaltung auf die Tagesordnung gebracht wurden:
Es ist mir persönlich eine ganz besondere Freude, Ihnen mitteilen zu können, daß wir nun erstmals in der laufenden Legislaturperiode – also nach 4 Jahren – ein „ordentliches“ B-Plan-Verfahren erleben dürfen. So wurden für das Geländer der Realschule „In der Lohe“ an der Schwannstraße (zwischen Kennedydamm und Rossstraße) vier Planungsbüros beauftragt, einen Bebauungsentwurf zu erarbeiten, der dann als Grundlage für die Erstellung eines B-Planes dienen soll. Erstmals wird dieses Verfahren von der Stadt und nicht von einem Investor vorangetrieben und das läßt für die Qualität des Städtebaus in dieser Stadt doch noch hoffen.
Dies gilt auch für den 2. Bauabschnitt des „Kö-Bogen“, für den Mitte Oktober ein internationaler, städtebaulicher Ideenwettbewerb ausgelobt ird.
20 Teams aus Architekten und Freiraumplanern sollen sich an diesem Verfahren beteiligen, mit den Ergebnissen ist im Frühjahr des nächsten Jahres zu rechnen.
Eines der wichtigsten Projekte für den Stadtbezirk, der Neubau des FH Campus auf dem ehemaligen Schlösser- und Schlachthofgelände, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Dazu mußten die bisher laufenden B-Plan-Verfahren eingestellt und der Flächennutzungsplan für das Schlachthof-Gelände geändert werden. M.E. werden die strukturellen Veränderungen durch den Umzug der Fachhochschule nach Derendorf für dieses Stadtgebiet gravierender (und positiver) sein, als die Bebauung des Kö-Bogens für die Stadtmitte.
In der nächsten Sitzung der BV am 19. September wird es um den Bezirkshaushalt für das Jahr 2009 gehen. Es wird mein Ziel sein, die finanziellen Mittel für die Neugestaltung der Rossstraße in den Haushalt einzubringen. Die Ratsfraktion hat ihre Unterstützung bei der Bereitstellung der Mittel im Haushalt der Landeshauptstadt Düsseldorf ja bereits zugesagt – da dürfte der lang erwarteten Sanierung ja nichts mehr im Wege stehen
Sollten Sie zu diesen oder anderen Themen Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte jederzeit an mich.
Ihr Bezirksvorsteherin
Gundula Kappen